Nachdem ich hier an dieser Stelle vor ein paar Tagen schon von der umwerfend schönen Kirschblüte in Franken erzählt habe, zeige ich heute weitere Blütenbildern. Dieses Mal sind es jedoch Blütenmakros. Also Nahaufnahmen der Kirschblüten. Weil die aus der Nähe betrachtet, noch viel viel schöner sind. Reinweiß und mit vielen, auffällig großen Staubblättern bestückt. Vor dem Blau des Himmels wirkt das bezaubernd, fast schon romantisch.

Bei dieser Blütenfülle werden manche sich wohl fragen, ob ein Kirschbaum so viele Kirschen wie Blüten trägt. Nein. Leider nicht. Ein großer Teil der Blüten fällt ab, ohne überhaupt befruchtet gewesen zu sein. Und dann gibt es auch noch die späten Fröste, die die Kirschen noch bis Mitte Mai gefährden können.

Überhaupt gibt es viele Baumkrankheiten und Schädlinge, gegen die sich Kirschbauern intensiv wehren müssen. Fast wöchentlich wird in den intensiv genutzten Obstplantagen gespritzt. Natürlich sei alles total unbedenklich, behaupten Gesundheitsamt und Kirschbauern unisono. Gottlob gibt es auch Kirschbauern, die weniger spritzen und auf biologische Schutzmechanismen setzen.

Die späteren Käufer der Kirschen ahnen von alledem ja nichts. Sie kaufen lecker und gesund aussehende Kirschen frisch vom Baum und vertrauen darauf, dass alles in Ordnung ist. Mein Tipp für Kirschkäufer wäre dieser: Achten Sie auch beim Kirschenkauf auf Bio-Qualität.

Das Oekotex-100-Siegel ist quasi das Bio-Siegel für Textildrucke. Alle Leinwandbilder, Stoffbanner, Blumenkissen und Halstücher aus meiner Blumenbildergalerie tragen dieses wichtige Siegel und was Sie darüber hinaus über die herausragende Qualität der Drucke wissen sollten, steht hier.