Herbstmargeriten blühen im Oktober, je nach Sorte, und je nachdem, ob sie im Mai einen Chelsea-Schnitt erhalten haben, ein bisschen früher oder später.  Doch irgendwann im Herbst ist es dann soweit und die Herbstmargerite öffnet ihr hübschen Blüten. Die genügsame Staude gibt es mit weißen, gelben und leicht rosa getönten Blüten und sehen aus, wie große Gänseblümchen. Einfach nur hübsch.

Herbstmargeriten halten lange in der Vase

Das Schöne an späten Herbstblumen ist, sie halten viele Tage lang in der Vase und verlängern im Haus die Blumensaison. Mir gefällt das sehr: Noch einmal aus dem Vollen zu schöpfen, da ein paar Löwenmäulchen, dort zwei, drei Rudbeckien, eine Rose dazu, mit Astern oder Gaura locker auffüllen und fertig ist ein neuer bunter Blumenstrauß. So was bekommen Sie kaum vom Floristen und erst recht nicht im Blumenversand.

Eine Staude für Gartenanfänger und Liebhaber

Die Herbstmargerite ist ein später Star im Blumengarten. Sie ist und bleibt den ganzen Sommer über unscheinbar und zeigt ihr wahres, bildschönes Gesicht, erst wenn die meisten anderen Sommerblumen sich verabschiedet haben. Das macht sie so besonders und begehrenswert – auch für Bienen, Schmetterlinge, Hummeln und viele andere Insekten.

“Es wird durchgeblüht!” hat einst Staudengärtner Karl Förster ausgerufen und wer das Gärtnern liebt, beherzigt Försters Vorgabe noch immer. Die Herbstmargerite leistet ihren wichtigen Beitrag dazu, ebenso wie späte Astern, Rosen, Goldmohn, Kapuzinerkresse, einige Clematis und Dauerblüher Duftsteinrich.

Erfahren Sie im Schwesterblog Wo Blumenbilder wachsen wie Sie die

  • Herbstmargerite pflanzen und pflegen.
  • Wie, warum und wann Sie die Staude am besten teilen.
  • Welchen Standort Herbstmargeriten brauchen.
  • Und ob sie Hitze und Kälte gleichermaßen gut verträgt.

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Herbst, ein letztes Feuerwerk der Blumen | Video