Der Blumengarten im April fordert noch einmal vollen Einsatz. Was im März mit der Aussaat einiger Sommerblumen begonnen hat, geht nun munter weiter. Jetzt kommen die schnellen und/oder robusten Sommerblumen (z. B. Kapuzinerkresse, Cosmea, Bechermalven, Trichterwinden) in die Erde. Entweder direkt ins Beet oder im Haus auf dem Fensterbrett.

Gut dran ist, wer bis jetzt geduldig war und die Pflanzenetiketten lesen kann. Sie zu verstehen, ist fürs Säen und Pflanzen nämlich wichtig. Warum? Dies und noch viel mehr erfahren Sie nebenan im Schwesterblog „Wo Blumenbilder wachsen“:

  • Wie und warum werden Sommerblumen direkt ins Beet gesät
  • Wie werden Jungpflanzen abgehärtet und warum ist das so wichtig?
  • Wie erkennen Sie echte Blumen-Sämlinge und unterscheiden sie von Unkraut?
  • Wie vermehren Sie Frühblüher?
  • Wie machen Sie Rasen oder Wiese nach dem Winter wieder schön?
  • Was tun mit Kübelpflanzen im April?

13 Gartentipps für den Blumengarten im April 

Der Blumengarten im April: Anemone blanda blüht

Der Blumengarten im April: Anemone blanda

Was blüht im Blumengarten im April?

Im April geht der Frühling so richtig los. Anfang April ist mein Blumengarten längst schon wieder grün. Erste Narzissen blühen, früher Zierlauch Allium macht sich breit, und ungezählte Tulpen verwandeln den Blumengarten in ein buntes Blütenmeer: Frühling ist da!

Kaiserkronen dominieren Frühlingsbeete und zwischendrin ist immer noch genügend Platz für kleine Frühblüher wie späte Krokusse, letzte Schneeglöckchen im Halbschatten, danach kommen Bluebells, Küchenschellen, Gartenhyazinthen und zarte Sternhyazinthen, Blausternchen, Puschkinien, Traubenhyazinthen, Schachbrettblumen und Co.

Gut dran, wer einen vielseitig und abwechslungsreich bepflanzten Garten hat. Dann gehört der April zu den blütenreichsten Monaten des Jahres.

Was tun mit zu großen Stauden?

Während Frühlingsblumen im April ihren ganz großen Auftritt im Blumengarten haben, machen sich Stauden so langsam auf den Weg. Nicht alle gleichzeitig, sondern so nach und nach. So hat die Gärtnerin auch Zeit, noch gestalterisch einzugreifen, wo es notwendig ist.

Zu groß gewordene Stauden zu teilen gehört im April auf jeden Fall mit auf den Arbeitsplan. Wie’s geht, erfahren Sie auch im Schwesterblog. Falls danach sich die ein oder andere Lücke im Blumengarten auftut: Der April ist auch perfekt, um neue Stauden pflanzen. Ein Besuch in der regionalen Gärtnerei wirkt auf mich immer sehr inspirierend. Auf Sie auch? Dann viel Spaß beim Aussuchen und denken Sie bitte daran, Stauden nach ihrem bevorzugten Standort zu wählen.

Weitere Frühlingsbilder aus meinem Garten