Der Glücksfall einer Blumenfotografin sieht so aus: Eine Innenarchitektin sucht richtig große Wandbilder für den Gemeinschaftsraum eines Seniorenheims. Die Blumenbilder müssen allerdings ins Farbkonzept passen – und zum Budget des Bauherrn. Gar nicht so einfach, wenn die Farben Orange, Grün und ein Hauch Violett vorgegeben sind. Glück für mich, dass der Anruf der Architektin kam, als die Kaiserkronen gerade ihre Blüten ansetzen. So entstand an mehreren Tagen hintereinander die Serie 7 Blumenbilder mit Kaiserkronen. Mal liegt der Fokus auf den Knospen, danach auf dem Blätterschopf. Zu guter Letzt kommen auch die geöffneten Glockenblüten mit ins Spiel. Es sind allesamt lichtdurchflutete, von Morgensonne geküsste, strahlend schöne Blumenbilder.

Blumenbilder mit Kaiserkronen mit 7 überraschenden Details.

Am Ende überzeugte die Blumenbild-Serie “Die Krone des Kaisers” gleichermaßen Architektin und die Meringer Bauherren. Ich bin schon sehr gespannt, wie der fertig eingerichtete Gemeinschaftsraum des Seniorenzentrums aussehen wird und vor allem, ob auch den Bewohnern des Stifts die Bilder gefallen. Ich bin da ganz zuversichtlich. Immerhin waren Kaiserkronen auch Mutters erklärte Lieblingsblumen – wenn das mal kein gutes Omen ist.

Wo wachsen Blumenbilder mit Kaiserkronen?

Kaiserkronen (Fritillaria imperialis) sind beeindruckende Zwiebelgewächse. Sie erreichen im Frühling (April/Mai) stattliche 1 bis 1,20 Meter Höhe und sind damit die größten Exemplare der Familie Fritillaria. Zu ihr gehören auch so vergleichsweise “niedliche” Geschöpfe wie die Schachbrettblume oder die wenig bekannte, aber sehenswerte Fuchstraube.

Schützen Kaiserkronen vor Wühlmäusen?

Manche glauben, Fritillaria imperialis schützt vor Wühlmäusen, doch das stimmt leider nicht. Wahr ist: Wühlmäuse fressen die dicken Zwiebeln nicht, was vermutlich ihrem intensiven Knoblauchgeruch geschuldet ist. Doch was den Nagern nicht schmeckt, lassen sie einfach nur links liegen und wandern/graben weiter. Ein bisschen weiter finden sie oft genug besser duftende und schmeckende Blumenzwiebeln – von Tulpen, Narzissen oder Hyazinthen. So manche Gärtnerin kann davon leidvoll berichten.

Meine Tipps gegen Wühlmäuse: Beackern Sie fleißig Ihren Garten – am besten täglich. Machen Sie Lärm, Kinder und Hunde helfen Ihnen sicher gern. Kurz: Stören Sie täglich den Frieden der Nager – und er wandert aus.

Wie Sie Kaiserkronen im Garten verwenden

Kaiserkronen sind Solitärgewächse, die schon durch ihre Größe jedes Frühlingsbeet dominieren. Pflanzen Sie daher rund um eine Kaiserkrone viele Tulpen und Narzissen, das natürliche Fußvolk des “Imperators”. Die bunten Frühblüher begleiten ihn von Anfang bis hin zu seinem Verblühen. Auch Traubenhyazinthen blühen zur gleichen Zeit und malen den Boden im Frühlingsbeet in ein traumhaft schönes Meerblau.

Blumenbilder mir Kaiserkronen in 7 Variationen

Blumenbilder mir Kaiserkronen in 7 Variationen

Wie Sie Kaiserkronen richtig pflanzen und pflegen

  • Kaiserkronenzwiebeln werden im Herbst (Oktober) gepflanzt. Doch Vorsicht: Die Zwiebeln trocknen schnell aus. Pflanzen Sie Kaiserkronen daher am besten direkt nach dem Kauf. Weitere Tipps zum Setzen von Blumenzwiebeln lesen Sie auch im Gartenblog nebenan.
  • Kaiserkronen wurzeln tief. Heben Sie für die enorm dicke und große Blumenzwiebel ein spatentiefes Loch (mindestens 25, besser 30 cm tief) aus und setzen Sie die Zwiebel unten hinein.
  • Kaiserkronen sind Starkzehrer und brauchen guten, nährstoffreichen Gartenboden. Sorgen Sie vor und verteilen Sie schon im Herbst reifen Kompost oder Mist aufs Beet und arbeiten Sie ihn oberflächlich ein.
  • Sobald sich im April der dicke grüne Blütenschopf zeigt, düngen Sie mit einem schnell wirkendem Blumenzwiebeldünger. Das kann auch flüssiger Blumendünger aus der Gießkanne sein.
  • Manche Kaiserkronen brauchen zwei Jahre oder länger, bis sie zum ersten Mal blühen. Seien Sie geduldig. Die aparte persische Kaiserkrone ist diesbezüglich besonders pingelig.
  • Lassen Sie die Kaiserkrone nach der Blüte noch eine Weile lang stehen. Schneiden Sie oben herum nur das Verblühte ab. Stiel und Blätter sollten noch eine Weile Kraft tanken fürs kommende Jahr. Sie verwelken mit der Zeit und lösen sich dann von ganz alleine von der Zwiebel. Haben Sie einfach etwas Geduld.

Sobald die Kaiserkronenblüte vorbei ist, übernehmen andere Blumen das Regiment im Blumenbeet. So ist und bleibt ein gut geplanter Garten das ganze Jahr über spannend und blütenreich.

Weitere Blumenbilder Frühling