Viele Gartenfreunde befürchten ja, ihre Prachtkerze, Gaura Lindheimerii, hätte den Winter nicht überlebt, dabei treibt sie nur sehr spät aus. Wenn also Ihre Gaura Anfang April wie abgestorben wirkt: Panik unterdrücken! In den allermeisten Fällen kommt die genügsame Staude im Mai nämlich froh und munter wieder. Welche Freude. Und falls das nicht klappt, weil der Standort doch zu nass gewesen ist, gibt es ja auch noch ihren Nachwuchs. Sie müssen ihn nur rechtzeitig erkennen und nicht versehentlich jäten. Wäre doch schade.

Ist die Prachtkerze winterhart?

Gaura Lindheimerii ist eine genügsame Gartenstaude und viel robuster, als es auf den 1. Blick den Anschein hat.  Nachdem die Staude noch spät im Oktober und sogar noch im November, ihre Blüten tanzen lässt, braucht sie im Frühling einfach ein bisschen länger. Wobei einige Experten empfehlen, Gaura nicht zu spät im Herbst (Ende Oktober) bodentief abzuschneiden, damit sie sich nicht total verausgabt. Aber ich bringe das auch nicht so ohne weiteres übers Herz. Habe ich bislang doch nur gute Erfahrungen mit der robusten Gartenstaude gemacht.

Deswegen ja, die Prachtkerze ist winterhart und übersteht sogar starke Fröste. Wobei es durchaus Unterschiede gibt. Rosa Prachtkerzen sind etwas empfindlicher als weiße, zumindest meiner Erfahrung nach.

Wie werden Prachtkerzen gepflegt und richtig überwintert

Erfahren Sie im Schwesterblog „Wo Blumenbilder wachsen“

  • Welchen Standort die Prachtkerze braucht
  • Mit wie wenig Pflege die Gartenstaude tatsächlich auskommt
  • Wie  und woran Sie Gauras Sämlinge sicher erkennen und so die Pflanze ganz einfach im Garten erhalten

Prachtkerze Gaura pflanzen, pflegen, überwintern und Nachwuchs sichern

Gaura Lindheimerii im Garten von Nature to Print | Video