Ist das nicht toll: Endlich kommt jemand mal auf die Idee, die kleine Sterndolde ganz groß herauszubringen und für Werbezwecke einzusetzen. Recht so, Frauenzimmer.de. Ich finde ja, diese entzückende Blume hat dieses Aufmerksamkeit schon lange verdient. Denn, so unscheinbar die Sterndolde im Gartenbeet zwischen Rosen und anderen Stauden zunächst erscheinen mag, betrachtet man sie genauer, offenbart sich ein kleines Wunder der Natur. Sehen Sie selbst:

Die gesamte Blüte ist im geöffneten Zustand nur etwa drei Zentimeter groß und dabei so feingliedrig. Entlang der strahlenförmig angelegten Staubgefäße sitzen die unzählige Pollen und funkeln wie Diamanten oder eben Sterne. Der Namensgeber ist damit ausgemacht.

Als Pflanze ist die Sterndolde ziemlich genügsam. Halbschattig ist ihr recht, der Boden nicht zu trocken, lehmig wäre nett, jeder andere Gartenboden tut es vermutlich auch. Nur pralle Sonne und zu wenig Wasser wären für die Sterndolde plausible Gründe, tödlich beleidigt zu sein.

Bei mir steht die Sterndolde zwischen hohen Strauchrosen auf der Nordwestseite des Gartens. Sonne kommt stundenweise im Sommer auch dorthin, aber eben auch ständig frischer Wind. Ungeziefer, Läuse oder dergleichen habe ich in diesem Beet noch nicht gesehen (wahrscheinlich ist es den Läusen dort zu zugig). Wie dem auch sei: Rosen und Sterndolde mögen es dort und vertragen sich tadellos.

So weit der gärtnerische Aspekt. Die Sterndolde wirkt auch als Blumenbild phänomenal und ich möchte wetten: Wer auch immer diese Blüte sieht, kennt die Pflanze bisher nicht. Die meisten jungen Frauen heutzutage haben ja mit Garten und Botanik leider nur noch wenig am Hut. Oder sollte ich besser sagen, die Gelegenheit das Gärtnern für sich zu entdecken, ist nur wenigen gegeben. Da trifft es sich doch wirklich gut, dass man Blüten meiner Sterndolde auch im Großformat bestellen kann. Als Fototapete, als Leinwandbild in Galeriequalität oder Designer-Blumenkissen. Und die passen doch nun wirklich perfekt in jedes Frauenzimmer!

Sterndolde