“Braucht Prachtkerze Gaura Winterschutz und wenn ja, wie sollte er aussehen”, ist eine häufig gestellte Frage in Gartengruppen. Meiner Erfahrung nach hängt Gauras Winterhärte von drei Faktoren ab:

  • Der Standort. Prachtkerzen sind Präriestauden, die trockene, sonnige Standorte lieben und zum Überleben brauchen. Der Boden muss sehr gut drainiert sein. Staunässe wird nicht vertragen. Im Sommer braucht Gaura keine zusätzliche Wassergaben, gedüngt wird sie am besten auch nicht, sonst fallen ihre langen Blütentriebe um. Diesbezüglich verhält sich die Prachtkerze wie Lavendel.
  • Die Sorte. Weiße Prachtkerzen sind deutlich robuster als Gauras mit rosa oder roten Blüten. Neuere Sorten scheinen diesbezüglich auch frostverträglicher zu sein.
  • Der Schnitt. Gaura blüht unermüdlich bis zum Frost aber gut ist das nicht. Warum? Weil sich Prachtkerze Gaura sich auch zu Tode blühen kann. Schneiden Sie daher die Staude bereits Ende Oktober bodentief ab. Dann legen sich die nassen Triebe auch nicht über Wege und Beete und vergammeln dort.

Fazit: Es ist zwar richtig, dass Prachtkerze Gaura Lindheimerii keine nasskalten Winter mag, aber sie sorgt selber ausreichend für Nachwuchs und erscheint jedes Jahr aufs Neue im Garten.

Prachtkerze Gaura Winterschutz? Nein! Viel wichtiger sind Standorte, Sorte und Schnitt.

Doch keine Sorge: Falls der Standort Ihrer Gaura nicht ganz so optimal ist und der Winter lang, nass und kalt gewesen ist: Die Prachtkerze sät sich zuverlässig aus und erhält sich so im Garten.

Erfahren Sie im Schwesterblog Wo Blumenbilder wachsen,

  • wie die schöne Prachtkerze nasskalte Winter überlebt
  • wann Sämlinge der Prachtkerze erscheinen
  • woran Sie Gauras Nachwuchs zuverlässig erkennen
  • worauf Sie beim Versetzen der Sämlinge unbedingt achten müssen.

So überlebt Prachtkerze Gaura nasskalte Winter.