Es ist Herbst aber wenn Sie jetzt Blumenzwiebeln setzen, ist ein bunter Frühling schon fest geplant. Allium darf ab Mai dabei nicht fehlen. Egal ob mit kleinen oder großen Blüten: Zierlauch bzw. Allium ist immer ein Hingucker und fügt sie perfekt in alle Frühlingsbeete mit Tulpen, Narzissen, Kaiserkronen und Co. Dabei beanspruchen diese hochstieligen Blumen kaum Platz in den Beeten. Das Beste: Manche Sorten vermehren sich im Garten von ganz alleine und werden jedes Jahr mehr.

Allium steht am besten in der Mitte des Beets.

Nur eines sollte ich noch erwähnen: Die Blätter des Zierlauchs verwelken leider meist lange vor ihrer Blüte. So manch einer stört sich an der bescheidenen Optik. Dabei gibt es auch hierfür eine gute Lösung: Pflanzen Sie Allium in die zweite oder dritte Reihe des Blumenbeets und lassen Sie einfach Blattschmuckpflanzen oder Stauden das Kaschieren der welkenden Blätter übernehmen. Das klappt sehr gut mit Hostas, aber auch mit Sonnenhut oder Sonnenbraut. Je üppiger das Laub dieser Stauden ist, desto weniger kriegen Sie vom unschönen welken Laub des Alliums mit.

Auch Allium braucht schnellen Dünger zur rechten Zeit

In manchen Jahren kommt es vor, dass zwar Allium-Blätter erscheinen, aber keine Blüten. Das ist ein deutliches Zeichen dafür, dass dem Zwiebelgewächs Nahrung fehlt. Gönnen Sie daher allen Zwiebelgewächsen direkt beim Austrieb ab Februar / März eine Düngergabe. Verwenden Sie dafür KEINE Hornspäne, sondern flüssigen Blumendünger, Blumenzwiebeldünger oder ganz einfach Mineraldünger. Er wirkt sofort und muss noch nicht einmal groß in den Boden eingearbeitet werden, denn meist übernehmen das Schnee und Regen. Ist das geschafft, stehen den hungrigen Blumenzwiebeln wichtige Mineralien sofort zur Verfügung und wie zum Dank blühen sie bald schon in voller Pracht.

Blumenbild Allium. Happening mit den Liebsten

Familie Zierlauch im Garten.

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