Meine Narzissen blühen heuer so schön wie lange nicht. Letztes Jahr wartete ich vergebens auf das Leuchten der Osterglocken, dabei hatten sich die Zwiebelgewächse inzwischen gut vermehrt. Überall sah ich Narzissenblätter aber nach Blüten suchte ich vergebens. Was für eine Enttäuschung. Sicher haben Sie das Problem blühfauler Osterglocken im eigenen Garten auch schon erlebt und sich gefragt, woran das wohl liegt und ob es einen Trick gibt, um die Frühlingsblumen wieder zum Blühen zu bringen. Ja, diesen Trick gibt es tatsächlich und so einfach helfen Sie blühfaulen Narzissen wieder auf die Sprünge.

Wieder Freude mit Narzissen

Ursache für das Ausbleiben der Narzissenblüte sind Tochterzwiebeln, die sich im Laufe der Jahre bilden. Sie rauben der Mutterzwiebel Kraft und Platz und deswegen gibt es nur eine Lösung, um Narzissen wieder zum Blühen zu bringen: Spaten holen, Narzissenbestände Tuff für Tuff ausgraben und Mutter- von Tochterzwiebeln von einander trennen. Anschließend pflanzen Sie die Narzissen einfach an einen neuen Platz. Lassen Sie das Laub dabei ruhig noch eine Weile dran. Nach der Umpflanzaktion wird es schneller welken, als sonst, doch so viel Zeit, Kraft zu tanken, sei den Zwiebeln noch gegönnt.

Schneller Dünger zur rechten Zeit

Noch ein kleiner, abschließender Tipp: Auch Narzissen brauchen Pflanzenfutter, um sich prächtig zu entwickeln und zu blühen. Streuen Sie direkt beim Austrieb der Blätter im zeitigen Frühling Mineraldünger nach Packungsvorschrift aus. Es gibt für diesen Zweck auch speziellen Blumenzwiebeldünger – Hauptsache Sie verwenden keine Hornspäne oder ähnlich langsamen Dünger. Was Narzissen, Tulpen und Kaiserkronen beim Austrieb brauchen, sind Nährstoffe, die sofort zur Verfügung stehen. Das klappt auch mit flüssigen Blumendünger aus der Gießkanne.

Wieder Freude mit Narzissen

Ein goldener Frühlingstag mit Narzissen