Frühblüher blühen früh. Je eher, desto schöner und besser
Frühling kommt immer dann, wenn man ihn am dringendsten braucht. Frühblüher halten sich daran und schüren mit jeder Blüte Lust auf Frühling. Auch Gartenbegeisterte kennen den Drang und pflanzen deswegen schon im Herbst möglichst viele Zwiebelblumen zwischen Stauden und vor Gehölzen. Im Blumengarten wird durchgeblüht!
Meine schönsten Frühblüher | Video
Ganz früh mit dabei sind:
- Schneeglöckchen, Galanthus, blühen sobald der Schnee geschmolzen ist, was großes Entzücken bei allen Entdeckern hervorruft.
- Zwerg-Iris, Iris reticulata, die „Göttin des Lichts“ zeigt sich bereits ab Februar

Frühling machen im März. Die Zwerg-Iris blüht bereits.
- Winterlinge, Eranthis hyemalis sind gelbe Winzlinge und Lieblinge früh fliegender Insekten
- Krokus, Crocus, Wildkrokusse blühen früher und haben kleinere Blüten als Zuchtformen. Sie sind besonders begehrt bei Bienen und Hummeln.
- Buschwindröschen, Frühlings-Anemone, Anemone Blanda. Am Waldrand erscheinen im März ganze Teppiche mit weißen Blüten. Für den Garten gibt es Buschwindröschen mit violetten, rosa oder gelben Blüten. Die Pflanzen ziehen sich nach der Blüte komplett zurück und erscheinen erst wieder im nächsten Vorfrühling.

Frühblüher Lerchensporn Corydalis cava
- Lerchensporn, Corydalis cava, wächst in freier Natur entlang von Bächen im lichten Schatten. Gartenwürdige Sorten verwildern gerne, ohne dabei lästig zu werden.
- Blausternchen, Scilla verwildern nur sehr langsam. Ungeduldige setzen im Herbst gerne sehr viele ihrer Zwiebeln und malen so ein blaues Meer unter Hecken oder Rosen.
- Schneestolz, Chionodoxa, entzückende Sternchenblüten in Rosa, Weiß oder Violett.
- Frühlingsstern, Ipheion, zarte kleine Frühlingsblumen, die einen weißen Blütenteppich bilden. Nach der kurzen Blütezeit ziehen sie sich zurück und machen Platz für den Sommerflor.
- Lenzrosen, Helleborus orientalis. Die „Cousinen“ der weißen Christrose blüht weiß, gelb, rosa oder purpur, auch zweifarbig getupft.

Rote Lenzrose mit kleiner Wildtulpe / Gnomtulpe Tulipa turkestanica
- Sumpfdotterblumen, Caltha palustris. Ihre dottergelben Blüten sind weithin sichtbar. In freier Natur wachsen sie in Uferzonen, entlang von Bächen und Weihern.
- Schachbrettblumen, Fritillaria meleagris, diese zarten Geschöpfe wuchsen früher überall auf Wiesen und entlang von Bachläufen. Es lohnt sich, diese hübschen Frühlingsblumen in den Garten zu holen.
- Kaiserkronen, Fritillaria imperialis. Majestätische große Frühlingsblumen mit orangen, gelben oder weißen Glockenblüten, die nach unten gucken. Perfekt für Hummeln.
- Hundszahn, Erythronium dens-canis sind echte Juwelen im Halbschatten. Ihre Blüten wirken wie Pagoden in Weiß oder Gelb.

Botanische Narzisse, klein aber sturmfest
- Wildtulpen sind klein, aber unübersehbar. Botanische Tulpen verwildern auch gerne, wenn man sie lässt.
- Botanische Narzissen im Garten punkten diese kleinen Narzissen durch ihre Zähigkeit. Sie trotzen Wind und Wetter und knicken auch nicht um.
- Knotenblumen, Leucojum. Es gibt zwei Sorten: Frühlings-Knotenblumen aka Märzbecher und Sommer-Knotenblumen. Letztere tragen bis zu 5 Blüten auf hohen Blütenstielen und blühen etwas später als die kleinen, einblütigen Märzbecher. Ausnehmend hübsch sind sie beide.
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Sommer-Knotenblume mit zarten weißen Glöckchen
Erfahren Sie im Schwesterblog mehr über diese und weitere Frühblüher.
Sommer-Knotenblume mit zarten weißen Glöckchen