Die zarte Schachbrettblume blüht im April aber leider nicht mehr überall, wo sie früher selbstverständlich war. Die Naturschönheit, trägt ihren Namen auf der Blüte und wenn es um ihre Verbreitung geht, verlässt sich auf die Hilfe von Ameisen. Sehr wundersam.

Warum beginnt Naturschutz im eigenen Garten?

Blüht die Schachbrettblume wieder oder bleibt sie aus? Bei der zart gebauten Frühlingsblume ist nichts gewiss, erst recht nicht nach den letzten drei trockenen und heißen Jahren. Die Schachbrettblume mag nämlich lieber feuchten Boden. Auwälder, Feuchtwiesen, Uferböschungen neben Schlüsselblumen und am Rand von Mooren ist sie in freier Natur zu finden. Zumindest war es früher so, als ich noch zur Schule ging. Heutzutage finden Sie die hübsche Schachblume fast nur noch bei Floristen in der getopften Frühjahrsdekoration. Auch schön, insbesondere dann, wenn Sie die Pflanze nach ihrem Verblühen nicht entsorgen, sondern retten.

Wie werden Schachbrettblumen aus der Floristik nachhaltig?

Ja. Wenn Sie es richtig machen, dann schon. Heißt also: Pflanzen Sie die Blumenzwiebeln aus der Frühlingsdekoration in den eigenen Garten. Suchen Sie sich für sie einen sonnigen bis halbschattigen Platz und pflanzen Sie sie etwa fünf bis zehn Zentimeter tief in die Erde. Lassen Sie das Grün stehen, bis es von alleine verwelkt. Bei der Gelegenheit samt sich die dekorative Frühlingsblume selbst aus und sorgt so für Nachwuchs.

Wichtig: Die Blumenzwiebeln der Schachbrettblumen dürfen niemals austrocknen, sonst treiben sie im nächsten Frühling leider nicht aus. Gleiches gilt auch für die im Herbst angebotenen Blumenzwiebeln. Nur frische Zwiebeln treiben aus, der Rest bleibt aus.

Wissenswertes über Schachblumen

Erfahren Sie nebenan im Schwesterblog Wo Blumenbilder wachsen noch mehr über die zarte Frühlingsblume:

  • Welcher Standort ist zum Verwildern der Frühlingsblume richtig?
  • Wann blüht sie?
  • Welche Pflege braucht die Pflanze nach der Blüte?
  • Wie und warum leisten Ameisen Geburtshilfe?

Die Schachbrettblume, Fritillaria meleagris, wird auch Kiebitzei oder Schachblume genannt und gehört zur Gattung der Fritillarien, so wie Fuchstrauben und Kaiserkronen.

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