Diese entzückenden Wildtulpen gehören mit zu den ersten Tulpen im Jahr und ihre rahmweißen Blüten sehen aus wie kleine Sterne mit goldgelber Mitte. Sie blühen schon Anfang März zu Füßen der Lenzrosen und zaubern zusammen mit ihnen blitzschnell Frühling ins Beet.

Wildtulpen bereichern den Frühlingsgarten

In echt heißen diese Wildtulpen Gnomen-Tulpen oder Tulipa turkestanica. Das Besondere: Eine einzige Tulpenzwiebel trägt bis zu zwölf Sternblüten auf etwa 20 bis 25 Zentimeter hohen zarten Stielen. Hinzu kommen ihre schlanken, graugrünen langen Blätter. Insgesamt ist sie eine schlanke Erscheinung, die gut zu Polsterpflanzen, Lenzrosen und in den Steingarten passt.

Meine Sternwerfer-Tulpen haben offensichtlich einen Platz, der ihnen gut gefällt. Ein geschütztes sonniges Beet am Hang und zu Füßen einer roten Lenzrose. Dort vermehren sie sich durch Samen und Brutzwiebeln und wandern so auch mal ins tiefer gelegene Hangbeet. Der Erfolg ihrer Strategie gibt ihnen Recht, denn schon längst haben sie sich erfolgreich auch in weiter weg gelegene Beeten angesiedelt, auch ohne dass ich dazu neue Zwiebeln hätte kaufen oder setzen müssen.

Wildtulpen sollten nach der Blüte einfach in Ruhe gelassen werden und sie kümmern sich selbst um ihren Nachwuchs. Dabei bleiben sie aber immer hübsch bescheiden, nicht so wie die blauen Traubenhyazinthen, die es ja gerne mit dem Nachwuchs übertreiben und jede Lücke, die sich irgendwo im Garten bietet, besetzen. Nein. Wildtulpen sind manierliche Gartenbewohner, die gut zu händeln und zu bändigen sind. Lauter gute Gründe, im Herbst Zwiebeln dieser Wildtulpen zu setzen. Kleiner Aufwand, große Wirkung im kommenden März.

 

Blumenbild Rote Lenzrosen und Wildtulpe

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