Nur gesunde Rosen machen uneingeschränkte Freude im Garten. Wer sich nicht ewig über Rosenkrankheiten ärgern will, entscheidet sich für Rosen, die robust und widerstandsfähig gegen Sternrußtau und Mehltau sind. ADR-Siegel und Sternchen-Code der Rosenzüchter helfen bei der Qual der Rosenwahl.

Wie erkennen Sie gesunde Rosen schon vor dem Kauf?

Erfahren Sie im Schwesterblog „Wo Blumenbilder wachsen“

  • Wie Sie Rosenkrankheiten vorbeugen
  • Was es mit dem ADR-Siegel auf sich hat
  • Wie Sie den Sternchen-Code der Rosenzüchter richtig interpretieren
  • Woran Sie schon vor dem Kauf blattgesunde Rosen erkennen

Rosenkrankheiten vorbeugen und heilen. 13 wirksame Maßnahmen. 

Sind neue Rosenzüchtungen per se gesünder?

Häufig, aber leider nicht immer. Natürlich wollen Rosenzüchter nur Rosen mit bestimmten, guten Eigenschaften weiter züchten, das ist das erklärte Ziel. Es dauert viele Jahre, bis dann auch eine neue, hoffentlich tatsächlich widerstandsfähige, gesunde Rose eingeführt wird.  Aber manchmal klaffen zwischen Wunsch und Wirklichkeit dann doch Welten. Manchmal stellt man auch erst nach einiger Zeit (Jahre) fest, dass eine gute ADR-Rose doch nicht hält, was sie verspricht. Dann verliert die Rose tatsächlich ihr ADR-Siegel.

Standort und Pflege entscheiden

Doch bevor Sie nun dem Rosenzüchter falsches Spiel vorwerfen: Eine gute Rose kann nur so gut und gesund sein, wie es ihr Standort und Pflege ermöglichen. Keine Rose blüht im Schatten überreich, sondern kümmert vor sich hin. Rosen in Sandböden haben es schwerer als in Lehmböden, vor Kraft und Stärke nur so zu trotzen. Und wer seine Rose weder düngt, noch schneidet, muss sich auch nicht wundern, wenn sie kränkelt und schon im Juli nackte Beine zeigt. Es liegt also oft genug in der Gärtnerhand, wie gesund eine Rose sich entwickelt, was eine gute Nachricht für alle Rosenliebhaber ist. Denn während andere über kranke Rosen jammern, liegt die richtige Pflege der Rose ganz bei ihm oder ihr. Machen Sie das Beste draus!