Genießen, wie es mir gefällt

 

 

Sarah Schocke, Alexander Dölle

genießen wie es mir gefällt

Das Kochbuch mit dem Schlank-Joker

160 Seiten, 1. Auflage 2014

ISBN: 978-3-440-14010-9

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Fasten ist schön und gut, doch lange hält das niemand aus. Spätestens nach einer Woche verlangt der gesunde Körper wieder nach fester Nahrung und danach ist ohnehin schnell wieder alles beim Alten. Ganz ähnlich verhält es sich bei sogenannten Blitzdiäten. Fünf Kilo runter ein einer Woche und nach drei Wochen sitzen fünf Kilo zusätzlich auf den Hüften. Abnehmen und zunehmen im ständigen Wechsel – oder man gibt komplett auf und geht dann auf wie ein Hefekloß. Muss das so sein?

Nein sagen die Sarah Schocke und Alexander Dölle und stellen ein Kochbuch mit Schlank-Joker vor: „Genießen wie es mir gefällt“ heißt es und schon Aufmachung und Titelbild machen Lust aufs Kochen. Die Autoren, beide Ökotrophologen, entwickelten leichte Rezepte, die sich jeder nach Bedarf selbst zusammenstellen kann. Kleine Köstlichkeiten für Zwischendurch, raffinierte Hauptgerichte, Desserts aber auch Getränke und Snacks. Ziel ist es, normale Mahlzeiten eben durch diese schlanken Gerichte zu ersetzen. Ohne dabei den Spaß am Essen zu verlieren oder gar zu hungern.

„Genießen wie es mir gefällt“ ist kein Diät-Buch im klassischen Sinn. Das Buch schlägt statt dessen für jede Gelegenheit richtig feine, kleine, leichte Appetit-Häppchen vor. Gleichzeitig verrät ein „Schlankjoker“, wie manche Rezepte noch „schlanker“ werden. Also etwa indem man Magerjoghurt anstelle des griechischen Joghurts verwendet.

Das Buch richtet sich an alle, die ihr Wunschgewicht/Idealgewicht halten wollen und die einen leichten und zugleich köstlichen Ausgleich für „Schlemmertage“ suchen. Dafür steht auch das Credo des Buches: Schlank bleiben ist nicht schwer.

Was mir an diesem Buch besonders gefällt sind neben vielen außergewöhnlichen Rezeptideen die exzellenten Fotos. Sie verleihen selbst den einfachsten „Gerichten“ das gewisse Extra.

Was mir allerdings weniger gut gefällt sind Rezepte, die auf Fertigteig / Filouteig basieren. In diesem Fall betrifft es ausgerechnet das Titelbildrezept. Es mag ja sein, dass wir auf dem Land in Franken etwas hinterm Mond leben aber Filouteig ist hier völlig unbekannt. Selbst der örtliche, wirklich große und gut sortierte Supermarkt muss passen. Den Namen hätten sie noch nie gehört.

Den Namen habe ich selbst dagegen schon öfter gehört. Immer dann, wenn Sterneköche schnell mal was vorführen wollen und “etwas vorbereitet” haben. Bei Blätterteig ist das ja verständlich aber andere Teige sollte der versierte Koch doch drauf haben, oder? Die Maultaschen mit Bärlauchfüllung im Buch werden ja auch noch von Hand gemacht – inklusive Nudelteig.