Dieses Jahr fällt die Ernte der ersten frühen Kirschen bei uns so ziemlich aus. Es war zu nass, zu kalt und deswegen faulen die wenigen vorhandenen Kirschen schon am Baum und fallen ab. Den Rest teilten sich hungrige Vögel unter sich. Sie sind ja auch keine Kostverächter. Das Beste daran ist: Solange Kirschen am Baum locken, lassen die Vögel meine Erdbeeren im Topfgarten komplett in Ruhe. Meistens jedenfalls. Ein oder zwei Erdbeeren teile ich ja gerne, das gehört einfach zum Gärtnern dazu. Solange es für mein Frühstück reicht und ich deswegen die Erdbeeren nicht mühselig mit Netzen zuhängen muss, soll mir alles recht sein. Der Trick mit der gleichzeitigen Erntereife von Erdbeeren und Kirschen klappt seit Jahren perfekt.

Der alte Baum trägt keine Kirschen, wohl aber funkelnden Glitzer

Dieses Jahr steht der Kirschbaum auf der großen Blumenwiese aber leider schon früh ohne rote Kirschen da. Wie schade um die leckeren Früchtchen. Andererseits erholt sich die Natur zunehmend vom Dürre- und Hitzestress des letzten Jahres.

Wie zum Trost spendet die aufgehende Sonne heute eine Portion Glitzer über die sattgrünen Zweige. Mein Fazit: Und war die Nacht auch noch so kurz, dieser Anblick, morgens um sechs, versöhnt mich wieder mit dem Rest der Welt. So sieht Glück am Morgen aus.

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Landschaftsbild Baum bei Sonnenaufgang