Rosen und Lavendel sind das Traumpaar schlechthin und das, obwohl beide Gehölze im Garten zusammen nicht gut miteinander können. Die Rose mag nun mal feuchten und nährstoffreichen Boden. Lavendel gedeiht nur, wenn man ihm das krasse Gegenteil bietet: trocken und mager. Wie Rosen und Lavendel im Garten dennoch prima zusammen wachsen, mitunter sogar in ein und demselben Beet, erkläre ich ausführlich im Gartenblog Wo-Blumenbilder-wachsen.de

Eine Tettnangerin vom schönen Bodensee löst dieses Problem jetzt ganz anders: Sie bestellt sich einfach zwei Blumenbilder.  Das eine zeigt den herrlichen Lavendel im morgendlichen Gegenlicht, das andere Bild Dornröschens Erwachen. Beide Blumenbilder harmonieren farblich perfekt, denn in beiden Bildern sind frühsommerliche hellgrüne Töne mit im Spiel. Eben das morgendliche Gegenlicht.

Dornröschens Erwachen zeigt indes die englische David-Austin-Rose Prinzessin Alexandra of Kent. Eine ihrer noch nicht ganz geöffneten Blüten sitzt ganz tief unten im Rosenbusch, überragt von ihren eigenen Zweigen und Blättern. Ein hübsches, eher ungewöhnliches Motiv, das durch den Blick in die Tiefe besonders reizvoll ist.

Blumenbild Lavendel im frühmorgendlichen Gegenlicht

Lavendel im morgendlichen Gegenlicht.

Rose Princess Alexandra of Kent empfehle ich Gärtnern übrigens sehr gerne weiter. Weil sie robust, gesund und überaus blühfreudig ist. Jetzt, Ende Oktober, steht der gesamte Rosenbusch noch immer in voller Blüte. So wie, unterbrochen von kurzen Blühpausen, fast den ganzen Sommer über. Die Rosenblüten sind riesig und gelten als „Päonienblüten“, sind also stark gefüllt und duften fein.

Zu Tettnang noch so viel: Das oberschwäbische Städtchen liegt ganz in der Nähe vom Bodensee und ist, neben der Hallerdau und Oberfranken, die dritte Region, in der in Deutschland noch erwerbsmäßig Hopfen (und Spargel) angebaut wird. Zudem gilt es als Stadt der Elektronik. In meiner Jugend in den 1970er-Jahren ging ein Großteil der männlichen Schulabgänger aus ganz Baden Württemberg nach Tettnang, um dort einen technischen Beruf zu erlernen. Radio- und Fernsehmachaniker wurden seinerzeit dort ausgebildet, und heutzutage eben Elektronik-Fachkräfte aus allen Bereichen und Branchen. So viel zur vermeintlich „nur“ ländlichen Idylle.