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Monday, 26. April 2010
Hier wachsen die neuen Frühlingsblumenbilder
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Tuesday, 9. March 2010
Die klassische Pokalvase, neu interpretiert.
Vasen in der Form eines Pokals gelten als die Klassiker schlechthin. Ob in Weiß oder mit einem mehr oder weniger üppigen Dekor in Kobaltblau oder Gold: Pokalvasen (auch Prunkvasen genannt) gehörten bis in die 1950er-Jahre in jeden "besseren" Haushalt. Danach gab es Pokale nur noch für erfolgreiche Sportler oder in nachgemachter, auf alt getrimmter Form, als Deko für den Garten. Manchmal findet man eine echte Pokalvase aus einer bekannten Porzellanmanufaktur wie Hutschenreuther oder Seltmann Weiden auch noch im Antiquitätenhandel oder mit sehr viel Glück sogar auf dem Flohmarkt. Ansonsten jedoch haben sich die Vasen-Designer in den letzten Jahrzehnten anscheinend lieber auf moderne und schräge Formen eingeschworen. Was wirklich schade ist. Denn wer jemals eine Pokalvase mit Blumen gefüllt hat, der weiß, wie großartig Blumensträuße in dieser klassischen Vasenform wirken. Nie habe ich romantische englische Rosen schöner gesehen, als in der weißen Pokalvase meiner Großmutter.
Leider wurde diese wunderbare Vase schon vor vielen Jahren Opfer meiner lebhaften Kinder und so kommt es, dass ich immer wieder nach einem würdigen Ersatz für das verloren gegangene Erbstück suche. Dabei sind mir neulich diese modernen Interpretationen der Pokalvasen aus der niederländischen Glasmanufaktur DutZ aufgefallen. Sie kommen allesamt in Klarglas daher und sind, laut Hersteller, auch richtig schwer und stabil. Was wirklich wichtig ist. Denn nur wenn das Gewicht ordentlich austariert ist, kippt das Prachtstück auch dann nicht um, wenn es üppig gefüllt ist.
Die kleineren Versionen dieser Pokal- und Schalenserie Hurricane Mississippi machen sich auch prima als Bonbonglas oder eben, um Oliven am Buffet würdevoll zu präsentieren. Oder Obst. Doch am schönsten ist und bleibt für mich die Verwendung als Vase, wobei die Blumen, anders als hier gezeigt, durchaus üppig über den Rand hinweg nach unten hängen dürfen. Ganz so wie man es von den Stillleben holländischer Meister her kennt.
in Storybook at 15:00 | No commentsDefined tags for this entry: Blumen
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, Pokalschale
, Pokalvase
, Vase
Monday, 11. January 2010
Blumen ruinieren nicht. Blumen lassen alles und jeden hochleben.
Zwischenruf via Twitter/GartenLiteratur und Twitter/Wimbauer
Ich halte dagegen: Blumen ruinieren uns nicht, sie bereichern unser Leben. Und dies tun Blumen in jeglicher Form. Im Garten, in der freien Natur, in der Literatur und erst recht als genügsames Blumenbild. Nobel darf letzteres dennoch sein.
Abschließend noch die so genannte Blaue Dahlie in meiner Blumenbildergalerie. Die Aussicht auf eine blaue Dahlie hat auch mich zum Kauf der Dahlienknolle verführt. Was letztendlich im Hochsommer blühte war schön aber keineswegs blau, sondern eher lila bis pink.
Saturday, 16. May 2009
Mein schöner Garten Mitte Mai: Der Sommer kann kommen.
Nachdem der Mai heuer bislang so abwechslungsreich und fast so feucht wie ein normaler April gewesen ist, freuen sich Hobbygärtner über sattes Grün in allen Beeten. Die letzten Frühlingsblüher wie Tulpen und Narzissen sind so gut wie verblüht. Dafür kündigen Baumpaeonien und Pfingstrosen den nahenden Sommer an. Und nachdem die Eisheiligen vorbei gezogen sind, ohne große Schäden zu hinterlassen, steht einem blumenreichen Sommer im Garten nichts mehr entgegen.Die Rosen haben schon fleißig Knospen angesetzt. Nur die wurzelnackten gepflanzten Englischen Rosen, die erst seit zwei Wochen in frischer Erde stehen, brauchen wohl noch eine kleine Weile, bis sie anwachsen. Immerhin zeigen sie erstes Grün und darüber freue ich mich durchaus.

Schon sein zwei Wochen blüht das Geranium. Der große blaue Storchschnabel. Zumindest auf der Südseite des Hauses. In voller Blüte sind inzwischen ebenfalls: Akelei, Potentillen, Stiefmütterchen, Goldlack, allerlei Polsterpflanzen wie Steinbrech, Schleifenblume und Blaukissen. Einzelne Blüten des großen Allium schweben über dem Präriebeet. Und neben der Treppe setzen unzählige Salbeipflanzen zur Blüte an. Sie alle haben sich selbst dort auf dem mageren, abschüssigen Schotterboden angesiedelt. Ausgerechnet dort, wo noch nicht einmal Gras wachsen wollte tummeln sich dicke Polster mit Thymian, kleiner Schafgarbe und blauem Salbei. Ein schönes Bild - auch wenn ganz anders als geplant.
Aber so ist das nun mal im Garten. Nicht alle Blumen gedeihen, so wie gedacht. Wenn der Standort nicht gefällt, nützt kein noch so gut gemeintes Hätscheln. Umgekehrt wachsen manche Blumen im Garten ohne irgendein gärtnerisches Dazutun. Die Spornblume gehört dazu. Die hübsche, locker verzweigte Staude mit den weinroten zarten Blüten wächst wo es ihr gefällt. In voller Sonne, im Halbschatten und sogar auf der Schattenseite des Hause. Sie wächst in guter Gartenerde genauso wie im trockenem Schotter direkt an der Hauswand. Schmetterlinge freuen sich über diese unermüdlich blühende Sommerblumenstaude.
Auf der Terrasse haben das Afrikanische Blauflügelchen, die Afrikanische Schmucklilie und Dahlien Quartier in diversen Kübeln bezogen. Direkt neben dem Seerosenbottich (ein halbiertes Eichen-Weinfass). Alles ist bereit für einen schönen blüten- und blumenbilderreichen Sommer.
Wednesday, 11. February 2009
Jawohl: Jeder hat ein Recht auf Blumen(bilder)!
Nette Kampagne haben die CMA, das Blumenbüro Holland und die Agentur Zum goldenen Hirschen da gemacht. Die Europäische Union hat wohl auch ihr Scherflein dazu beitragen.
Obwohl es mich insgeheim schon ärgert, dass der Steuerzahler am Ende diese Werbung finanziert: Idee und Umsetzung sind rundum gelungen.Unsereins kann ja nur eigenes Geld in die Kommunikation mit den werten Kunden stecken. Sei's drum: Jeder hat ein Recht auf Blumen und auf Blumenbilder. Das Eine schließt das Andere nicht aus. Bei mir ist es ohnehin eher so, dass ich zuerst frische Blumen brauche, um schöne Blumenbilder zu gestalten.
Wednesday, 17. December 2008
Zimmerpflanzen im Winter nicht zu viel gießen!
Trockene Luft, wenig Licht - für Zimmerpflanzen ist der Winter ein Härtetest. FLORA GARTEN, der Ratgeber für Garten, Terrasse und Balkon, kennt den häufigsten Pflegefehler im Winter: Fäulnis durch zu viel Wasser.
Im Winter brauchen Pflanzen weniger Wasser als im Sommer. Wenn jetzt zu viel gegossen wird, sammelt sich das Wasser häufig unbemerkt im Übertopf. Es kann zu sogenannter Staunässe kommen, die zu Wurzelfäule führt: Die Blätter werden schlaff und braun. Weil die Pflanzen bei Trockenheit ähnliche Symptome zeigen, wird nochmals zur Gießkanne gegriffen. Die Folgen sind fatal. FLORA GARTEN rät daher vor dem Gießen zu einer Fingerprobe: dazu den Zeigefinger einige Zentimeter tief in die Blumenerde stecken und prüfen, ob sie feucht ist. Häufig bindet sie im Wurzelbereich noch genug Wasser, obwohl die Oberfläche bereits trocken ist.
Bei Orchideen lässt sich Staunässe vermeiden, indem nur einmal in der Woche gegossen wird. Hierbei am besten den Topf unter dem Wasserhahn tränken und das Wasser gut abtropfen lassen, bevor die Pflanze zurück in den Übertopf gestellt wird.
Eine Vielzahl weiterer Tipps und Tricks, wie Zimmerpflanzen mit guter Pflege gesund durch den Winter kommen, gibt es in der aktuellen Ausgabe von FLORA GARTEN (1/2009), die ab dem 18. Dezember im Handel erhältlich ist.
Mein persönlicher Tipp: Mit Seramis gibt es keine Missverständnisse. Und viele Orchideen lassen sich prima in Seramis halten.
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