Junge Eltern und das Bedürfnis Babys Zimmer zuckersüß einzurichten lässt den Rubel rollen. Das war schon immer so. Obwohl das Baby ganz sicher den Unterschied zwischen einer Wand in Rosarot, Himmelblau oder Weiß nicht bemerkt: Solange die Eltern sich wohl damit fühlen, ist alles erlaubt, was ihnen gefällt und was keine Schadstoffe enthält.
Ganz anders sind die Herausforderungen an Zimmer von 4- bis 10-jährigen Kindern. Der Geschmack der Kinder steht im Vordergrund und ganz wichtig: Zweckmäßigkeit. Wem nützt ein Prinzessinenzimmer wenn die Liebreizende keinen Stauraum für ihre Habseligkeiten hat. Und wem nützt ein Piratenzimmer, wenn der Pirat keinen Platz zum Lesen, Malen oder Autospielen hat. Und sobald die Kinder in der Schule sind, führt an einem praktischen, formschönen, stabilen und möglichst großen Arbeitsplatz mit viel Stauraum sowieso nicht vorbei.
Etwas heikel ist die Gestaltung der Wände. Was den Kindern wirklich gefällt, mögen Eltern nur selten. Sticker, Poster, wechselnde Plakate. Rücksicht auf die Bausubstanz kann man von dien lieben Kleinen für Jahre kaum erwarten. Was also tun? Mein Rat: Sorgen Sie für eine robuste Grundlage, die alles mitmacht und jahrelang als stabile Grundlage für kindliche Wechseldeko dient. Beispielsweise Holzpanelen. Die ganz einfachen vom Baumarkt sind preiswert und halten enorm viel aus. Dazu Platz und ein einfaches Aufhängesystem für Bilder, Poster und eigene Kunstwerke. Das kann ein umlaufendes Magnetband sein oder eine komplett magnetisches Stück Wand. So was gibt es ja inzwischen schon aus der Farbdose, ist einfach zu verarbeiten und bewahrt die Wand vor Nägeln und Reißzwecken. Auch die Kombination von unten Panelen und ab 1 Meter Höhe Raufasertapete ist sinnvoll und hilft, Kosten und jede Menge Ärger zu sparen. Sofern kein geschickter Heimwerker im Hause ist, sollte man sich einen gelernten Tischler zu Rate ziehen, der einem beim Aufbau unterstützt.
















